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Betriebsanweisung: Bettenaufzüge

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Sicherer Betrieb von Bettenaufzügen

Sicherer Betrieb von Bettenaufzügen

Diese Betriebsanweisung definiert die wesentlichen Abläufe, Verantwortlichkeiten und Schutzmaßnahmen für den ordnungsgemäßen Betrieb von Bettenaufzügen in medizinischen Einrichtungen. Sie unterstützt Betreiber und Pflegepersonal beim sicheren, hygienischen sowie effizienten Transport von Patienten mit Bett oder Trage.

Betriebsanweisung Bettenaufzug – Klinikbetrieb

Zweck und Geltungsbereich

  • Transport von Patienten im Bett/mit Trage, medizinischer Geräte, Pflegepersonal.

Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Betreiber/Klinikbetrieb: Priorisierungslogik (Arzt-/Notfallfahrt), Hygienevorgaben, Schnittstelle zur Leitstelle.

  • Pflege/Rettungsdienst: Bedienberechtigung, Sicherung von Patienten, medizinischem Equipment.

  • Technik/Haustechnik: Verfügbarkeit, schnelle Störungsbehebung.

Betriebsregeln

  • Vorrangsteuerung für Notfall- und Verlegungsfahrten: Schlüssel-/Codebedienung.

  • Fixierung von Betten/Tragen: Sauerstoffflaschen und Geräte standsicher.

  • Trennung von Hygienepfaden: Kein Mischtransport (z. B. Speisen/Abfall) ohne Reinigungsintervall; Reinigungspläne.

Gefährdungen und Schutzmaßnahmen

  • Quetsch-/Stoßgefahr bei großen Abmessungen: Einweiser in der Kabine, klare Bewegungszonen.

  • Hygienerisiken: Oberflächen- und Handkontaktpunkte regelmäßig desinfizieren; Materialbeständigkeit beachten.

  • Unterversorgung im Stillstand: Notruf, Notstromversorgung, Lüftung prüfen; Vorrangige Befreiung definieren.

Prüfung, Wartung, Unterweisung, Dokumentation

  • Verfügbarkeit kritischer Komponenten (Türsensorik, Prioritätssteuerung) engmaschig prüfen.

  • Unterweisung klinischer Rollen (Pflege, Transportdienst, OP-Logistik).

  • Hygiene- und Reinigungsdokumentation; Freigabe nach Kontamination.

Spezifische Zusatzregeln

  • EN 81‑70 (Abmessungen, Barrierefreiheit) und klinikspezifische Hygienestandards.

  • Verhalten im Brandfall nach EN 81‑73; keine Nutzung für Evakuierung, außer ausdrücklich als Evakuierungs-/Feuerwehraufzug vorgesehen.

Besonderheiten

  • Schallschutz und vibrationsarmer Betrieb, um Patientengefährdung zu minimieren.

  • Schnittstelle zur Krankenhausleitstelle (Priofahrten, Störmeldungen als Alarm).